Kinderessen für jeden Tag

Wer kennt das nicht − die Kinder möchten lieber lustige Gesichter auf ihren Tellern als eine langweilige, nichtssagende Schnitte. Oder noch besser ein Würstchen, was wie ein Tintenfisch aussieht. Die kleinen Mäuse sind genauso bedacht wie wir Erwachsenen „Das Auge isst bekanntlich mit“.

Wenn sich jemand fragt, wie dieses Zeitschriftenkonsortium überlebt und wer diese ganzen Zeitschriften alle kauft. Hier! Ich bin’s. Aber nicht diesen Klatsch & Tratschkram. Den mag ich gar nicht und lese ihn höchstens mal beim Friseur oder Zahnarzt. Da gibt es aber noch diese ganzen Food-Zeitschriften oder Inspirenden, wie „flow“ . Ich habe sie alle. Von „Lecker“ über „slowly veggie und „das schmeckt“ bis hin zu „mutti kocht am besten“. Die Zeitschriften sind gut, nur koche ich daraus viel zu selten. Aber durch diese Sucht kam ich auch zum Heftchen „Partyrezepte für Kinder“. Gesehen, gekauft. Hier habe ich schon einiges ausprobiert, gerade weil der kleine Ritter des Hauses sich Rezepte ausgesucht hat. Die eignen sich für jeden Tag und natürlich auch als Menü zum Kindergeburtstag.

Am allerliebsten werden hier die Goldschätze vernascht. Quasi Chicken McNuggets und knusprige Pommes dazu. Jedoch werden die Chicken McNugget kinderfein mit Fähnchen aufgehübscht. Da können Streifen und Punkte drauf oder auch Piraten, Totenköpfe und sogar ein Batman hat es mal auf das Fähnchen geschafft, sodass sie beim Kindergeburtstag der letzte Schrei waren.

Hin und wieder gibt es auch mal Schnittchen bei uns und wenn es dann ganz speziell sein soll, steche ich Wurst und Käse mit Plätzchenformen aus und kleckse mit Ketchup rum. Oder es gibt leckere Partyspieße. Da braucht man nur Babybel, Snacksalami und kleine Tomaten. Schwupp die wupp sind die im Kindermund verschwunden.

Als Bonusmama lasse ich mir hin und wieder was lustiges einfallen, um das Essen so attraktiv wie eine Pizza zu gestalten und so gesund wie einen Salat. Bisher wurde alles aufgemampft. Und wenn der Obstteller eine hochgewachsene Palme ist, schmecken sogar die grünen Kiwi“blätter“.

Liebe Grüße

fräulein wunderwald

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Mensch – das große Mysterium der Ehrlichkeit

Ich habe in den letzten Wochen neue Entdeckungen gemacht beim Beobachten von Menschen. Da ist mir so einiges komisch vorgekommen, dass mich arg zum Grübeln angeregt hat. Nicht mal Wildfremde habe ich beobachtet, sondern Menschen in meinem Umfeld. Vielleicht schrecken ja manche zusammen oder erkennen sich wieder, vielleicht hilft es dem einen oder anderen sein Handeln selbst zu reflektieren.

Immer wieder fällt mir auf, dass die Menschen eine verschrobene Ehrlichkeit mit sich führen. Warum? Möchte niemand mehr, dass andere ehrlich zu einem sind und verhalten sich deshalb selber so? Ist Unehrlichkeit der bequemere Weg im Leben?

Ich platze lieber damit heraus, was ich denke. Das muss ja nicht böse gesagt werden, aber so wissen andere, woran sie bei mir sind. Quasi wen ich mag, merkt das und wen ich nicht mag, halt auch.

Ich sage, was ich von gewissen Dingen halte. Wer (m)eine ehrliche Meinung nicht hören möchte, sollte nicht danach fragen. Jeder sollte sich immer bewusst sein, Dinge zu hören, die man evtl. nicht hören mag.

Aber es gibt Menschen, die erzählen heute „so“ vor dir und dann, ja dann passiert irgendetwas, vielleicht schmoren ein paar Synapsen durch, und sie haben aus dem Nichts eine völlig andere Meinung. Und du stehst da und fragst dich ernsthaft, ob du zuvor vielleicht eine Mittelohrentzündung hattest und schlecht gehört hast.

Glaubt ihr, dass ihr dauerhaft von anderen ernst genommen werdet, wenn ihr euch immer wieder so verhaltet. Jeder dem sowas passiert oder euch dabei ertappt, wendet sich doch dann von euch ab, weil man nicht mehr sicher sein kann, dass ihr ehrlich zu einem seid.

Steht doch mal offen dazu, was ihr denkt. Wieso seid ihr via-à-vis so gespielt unehrlich? Ich rede hier nicht von Teenies. Nein, Erwachsene zwischen Ende 20 bis 50. Da frage ich mich ernsthaft „Was läuft in eurem Leben schief“?

Ich möchte jedenfalls lieber ehrliche Meinungen hören. Hören, wenn ich Fehler mache. Hören, wenn etwas dumm von mir war. Damit kann ich besser umgehen als wenn mir dauerhaft der Kopf wie vom Welpen gestreichelt wird und alle sagen „Fein gemacht“. Lasst eure Gedanken, Meinungen, Tipps raus. Macht euch frei.

Ich werde zukünftig noch ehrlicher sein. Warum? Weil es nichts bringt, mit seiner Meinung hinter dem Berg zu halten. Nur wer seine ehrliche Meinung äußert, weiß auch, wer ehrlich zu einem ist und deswegen nicht gleich wegrennt. Als ich vor vier Wochen im Blumenladen das Trauergesteck für meine Mama bestellen musste, sagte mir die Inhaberin: „Eure Mama war immer direkt. Das mochte vielleicht nicht jeder, aber man wusste immer gleich, woran man bei ihr war“. Das ging runter wie Öl und ich möchte das fortführen. Nicht nur etwas sagen, um zu Gefallen. Das ist Blödsinn. Seid ehrlich und akzeptiert die Ehrlichkeit eurer Mitmenschen, auch wenn sie euch nicht gefällt, aber diese Menschen meinen es gut mit euch.

Hamburg – auch ohne Musical eine Reise wert.

Anfang Februar reisten wir für ein Wochenende nach Hamburg. Manche rümpfen jetzt sicherlich die Nase wegen der Jahreszeit, ich kann nur sagen: es war traumhaft. Wir hatten bestes Hamburgwetter. Sonnenschein am Freitag und Samstag sowie Schneeflocken am Sonntag.

Wir wollten aus der An- und Abfahrt ein kleines Abenteuer machen und buchten uns kurzerhand Tickets bei Flixbus. Reicht die Antwort „Sonntagmorgen, eingekuschelt im Hotelbett mit einem leckeren Schwarzen Tee, buchte ich freudestrahlend ein Zugticket und stornierte die Rückreise per Flixbus“. Die Anreise verlief zwar ohne Komplikationen, jedoch war es nicht das richtige für uns. Für diese Reisestrecke war die Fahrtdauer doch etwas zu eng zum Sitzen. Für Kurzstrecken ist der Flixbus eine gute Alternative zur Bahn, aber bei knapp 4,5 Stunden Fahrt von Magdeburg nach Hamburg war es nicht die komfortabelste Lösung.

Hamburg begrüßte uns Freitagmittag mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Unsere Koffer haben wir kurzerhand beim DB Gepäckservice abgegeben und starteten unsere Stadttour.

Route 1 Hauptbahnhof — Rathaus — Speicherstadt — Elbufer

Vom Hauptbahnhof über die Spitaler- und Mönckebergstraße erreicht man das Hamburger Rathaus. Das Rathaus hat was erhabenes und schaut so allmächtig aus.

Ein kleiner Rundgang am Rathaus und anschließend suchten wir den Weg zur Speicherstadt. Glücklicherweise ist Hamburg auf planlose Touristen vorbereitet und die Straßenschilder weisen einem den Weg. Wir schlenderten durch die Straßen, schauten den zum Mittagstisch eilenden Personengruppen zu und freuten uns einfach über diesen wunderbaren Tag.

Über den Kibbelsteg kehrten wir in die Speicherstadt ein und waren sofort begeistert. Die Speicherstadt mit ihren riesigen Lagerhäusern ist zurecht UNESCO-Welterbe. Was soll ich sagen: „Es war beeindruckend“. Die angrenzenden Neubauten fand ich nicht so attraktiv. Man hat das Gefühl, die Architekten wollten sich bei jedem Gebäude neu erfinden und übertreffen.

Das Ziel war natürlich die Elbphilharmonie. Je näher man dem Gebäude kommt, desto imposanter erscheint es einem. Ich hatte vorher nie ein Gefühl dafür, wie groß sie tatsächlich ist und sie ist sehr groß. Gigantisch. Beeindruckend.

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Am Elbufer spazierten wir eine ganze Weile entlang. Hach, es ist so schön dort. Ich mag das Wasser und könnte niemals in einer Stadt ohne großen Fluss wohnen. Es fasziniert mich einfach und ist zeitgleich so beruhigend.

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Route 2 Sternschanze – Landungsbrücken – Alter Elbtunnel – Fähre

Am nächsten Tag machten wir uns vom Hotel aus in der Sternschanze zu Fuß auf den Weg zu den Landungsbrücken. Streetart und das St. Pauli Fußballstadion durchkreuzten unseren Weg. Bemalte Häuserfronten sind in der Schanze keine Seltenheit und erfreuen sicherlich den einen oder anderen Kunstliebhaber, wenng. Es war einige gute Stücke dabei, das muss ich mal so sagen.

Am Hafen angekommen, überlegten wir lange, ob wir eine Hafenrundfahrt machen, entschieden uns aber erstmal für den Alten Elbtunnel und durchquerten die Elbe zu Fuß. Der Abstieg ist nicht ganz gering, sodass man dafür gut zu Fuß sein sollte. Unten angekommen ist es kaum zu glauben, dass man nun unterhalb des Wasser auf die andere Hafenseite spaziert. Dort angekommen schlenderten wir ein ein wenig durch das Industriegebiet und nahmen eine Fähre zurück an den Fischmarkt. Und da wurde uns die Entscheidung über eine Schifffahrt schon abgenommen, denn mir bekam schon die kurze Fährfahrt nicht. Ups. Wir spazierten nochmal durch die Speicherstadt und stoppten am Meßmer Momentum. Leider war die Teelounge gefüllt, sodass wir nur im Shop ein paar Teesorten aussuchten und unseren Spaziergang fortsetzten und schlussendlich mit der Ringbahn abschlossen. Die U-Bahn, die meist überirdisch fährt, ist ein super Fortbewegungsmittel, um eine kleine Stadtrundfahrt zu machen. Sie ist nicht so überfüllt, wie die Touribusse und kostet weniger, natürlich sieht man auch weniger, aber für eine nette Tour an der Elbe entlang genau das richtige. 

Wir waren ansonsten nur zu Fuß unterwegs und haben auch kein Museum oder Highlight wie Hamburg Dungeon oder ähnliches besucht. Unser Wetter war einfach zu schön. Wir haben die frische Luft, Sonne und das Umherschlendern einfach mal genossen, saßen in Cafes und beobachteten die Leute. Beim Abendessen haben wir gelernt – doch lieber vorher was reservieren. Die kleine Tapasbar im Schanzenviertel war leider ausgebucht und in der Bullerei saßen wir und sind noch während des Wartens auf die Bedienung wieder gegangen, weil es uns doch zu versnobt war. Sowas ist mir vorher auch noch nie passiert. Wir fühlten uns dort einfach nicht wohl. Also gingen wir kurzerhand in unser Hotelrestaurant und das war keine schlechte Wahl. Das Mövenpick-Hotel führt eine ausgezeichnete Gastronomie.

Auch das Hotel an sich war hervorragend. Es ist schon ziemlich imposant, wenn man das Hotel betritt und diese kleine Fahrt „nach oben“ macht.

Der alte Wasserturm wurde zum Hotel Mövenpick ausgebaut. Auf der Fahrt zur Rezeption kann man die einzelnen Bauschritte bewundern. Das Hotel überzeugt mit Service, gutem Essen und einer traumhaften Aussicht.

Wann hat man schon mal so dekatent angerichtetes Tartar serviert bekommen. Ein kleiner kulinarischer Orgasmus.

Es war ein perfektes Hamburgwochenende und ich kann euch so eine Städtetour nur empfehlen.

Eure Moni

Die (un)sichtbare Liebe

Man sieht sie überall. In Restaurants. In Cafés. Beim Einkaufen. Im Freundeskreis. Liebespaare und Paare, die man beim ersten Anblick nicht als solches erkennt. Man hört es dann oftmals lediglich aus ihren Gesprächen heraus, dass sie zusammengehören oder weil ein Kind „Mama, Papa“ ruft. Aber SEHEN – so richtig sehen und wahrnehmen, dass dort ein Paar ist, sehe ich gefühlt weniger. Warum eigentlich?

Wieso verlieren manche Paare sich aus den Augen, sodass man sie eben nicht mehr als Paar wahrnimmt? Sie könnten gute Bekannte, Freunde, Geschwister oder Kollegen sein, nur kein Paar. Ich vermisse ein herzliches Lächeln, Neckereien, Umarmung, Hand auf dem Bein – gar einen Kuss.

Verlieren sie sich im Alltag zwischen Arbeit, Wäsche machen, evtl. Kinder und Haushalt? Oder geben sie sich einfach keine Mühe mehr? Eine Beziehung ist wie eine Fahrradkette, die läuft auch nur, wenn man fest in die Pedale tritt. Gleiches gilt für das Miteinander. Damit die Anfangsverliebtheit bleibt, muss man als Paar daran arbeiten. Man sollte eine Beziehung nicht als selbstverständlich hinnehmen, denn dann landet man bei dieser unsichtbaren Liebe. Diese Paare haben sie hoffentlich noch, aber man sieht sie nicht und der schlimmste Fehler „ein Partner hat das tatsächliche Gefühl, dass was fehlt“, weil die Kleinigkeiten nicht mehr da sind. Ein Lächeln. Ein Kuss. Eine Umarmung…

Ich für meinen Teil kann sagen, ich gehöre zum Part „Sichtbare Liebe“. Ich könnte auf all die Kleinigkeit nicht verzichten. Es sind diese Kleinigkeiten, die deinen Alltag mit deinem Partner perfekt machen, ihn besonders machen und dich beschwingt durch den Tag tanzen lassen.

Wie schaut das bei euch so aus? Auch nach langer Zeit noch herzliche Gesten oder eher Team Unsichtbar?

Liebe Grüße,

eure Moni.

Jeder Batman braucht eine Catwoman

 

Mein Weg zur gesünderen Ernährung

Ernährung │ Wohlfühlgewicht │ Teil 1

Januar 2018. Wie so viele andere habe ich mir auch vorgenommen, im neuen Jahr wieder gesünder zu leben. Oder einfach gesagt „bewusster zu essen“. Ich möchte nicht direkt sagen „Gesunde Ernährung“, denn ich kenne mich gut genug, dass ich das niemals zu 100 % durchziehen könnte. Dafür ist Essen viel zu sehr Genuss für mich. Ich möchte Essen einfach wieder bewusster erleben und nicht nur ungehemmt reinschaufeln. Mir war gar nicht bewusst, was ich an manchen Tagen so alles gegessen habe. Wenn man das aufschreibt und vor Augen führt, erschreckt man sichtlich.

Ich habe vor knapp zwei Jahren meinen Glutenkonsum heruntergeschraubt und zeitweise komplett darauf verzichtet. Das war wunderbar. Weniger Kopfschmerzen, fitter und viel konzentrierter. Also setzte ich mir als erstes Ziel „Wieder Weniger Gluten“. Das erfüllte mich jedoch noch nicht ganz. Ich suchte nach einem Ansporn, mich selbst zu kontrollieren. Einige Stunden und x-gelesene Blogbeiträge später entschied ich mich für *Weight Watchers. Ich dachte mir „Moni, versuch es doch einfach mal“. Also zückte ich mein Handy und installierte die App. Erstmal ein 3-Monatsabo. Wenn ich damit meinen gewünschten Erfolg erziele, werde ich es sicherlich fortfahren.

Ich zähle also keine Kalorien mehr, ich zähle Punkte – sogenannte Smarpoints. Ich habe eine auf meine Lebensweise abgestimmte Anzahl an Smartpoints für jeden Tag zur Verfügung sowie Extrapunkte für die Woche, um mal ins Restaurant zu gehen oder etwas zu naschen. Bei Weight Watchers haben viele Lebensmittel null Smartpoints und man kann davon ungehemmt essen. Ein kleiner flexibler Luxus. Das war ein Argument, was mich ziemlich überzeugt hatte, Weight Watchers auszuprobieren. Einfach mal Geflügel oder Obst und Gemüse essen, keine Punkte aufbrauchen und dennoch satt sein. Besonders in der schnellen Mittagspause zwischen Tastatur und Monitor eine gute Möglichkeit seine Ernährung zu kontrollieren. Der gesunde Menschenverstand weiß selbstverständlich, was eine normale Portion ist, sodass man auch bei „0 Smartpoint Produkten“ nicht zum übermäßigen Schlemmen kommt.

Sehr hilfreich ist die App bei den kleinen Dingen, die ich oft unterschätzt habe − bezogen auf das Verhältnis von Menge & Kalorien. Öl, Butter, Frischkäse, Quark und Joghurt können ziemlich punkteraubend sein. Wenn man sich genauer damit befasst, kann man zu den bewussteren Sorten greifen und spart Punkte, um sein Tageslimit nicht zu überschreiten. Ich stehe ziemlich häufig im Supermarkt und scanne die Produkte. Da kann so ein Einkauf schon mal 60 Minuten dauern, aber am Ende freue ich mich, wenn ich die „guten“ Lebensmittel im Wagen habe. Mit der Zeit bekommt man auch Übung für die guten Lebensmittel und greift generell zu ihnen.

Und wenn jetzt einige denken „sie macht Weight Watchers“ – warum das denn? Sie ist doch „normal“. Was ist schon normal? Ein jeder hat sein persönliches Wohlfühlgewicht. Ich habe meins deutlich überschritten, da die Liebe bei mir ganz gewiss durch den Magen geht. Mein Herzmann kocht zu gut. Trotz alledem werde ich hin und wieder ins Restaurant gehen, Chips und Nüsse knabbern und mir ein gutes Glas Gin Tonic gönnen. Alles andere wäre euch nur vorgespielt.

Ich möchte euch ab sofort mit wöchentlichen Rezepten verwöhnen und den einen oder anderen hilft es vielleicht auch ein wenig, die Ernährung umzustellen oder sich Inspirationen zu holen.

*keine Kooperation / freiwillige Werbung

Was für mich tun.

„Was für mich tun“ wird derzeitig fast überall geschrieben oder gar gefordert. Oftmals geht es um Mamis, die mehr auf sich hören sollen – verständlicherweise. Da ich kein Mamiblog bin, wenn dann nur ein Bonusmamiblog, geht es hier in erster Linie um mich als Frau. Was kann ich für mich tun? Einen Ausgleich zum Alltag finden und glücklich mit der Wahl sein.

Ich wurde etwas überraschend in das Boot „Was für mich tun“ gesetzt. Ganz unverhofft. Zu Weihnachten vor drei Wochen stand der Weihnachtsmann, respektive Herzmann, mit dem wundervollsten Geschenk da. Ich hatte seit Jahren einen Traum – ein Klavier. In den vergangenen zwei Jahren wurde der Wunsch immer größer und die Antwort zu mir selbst war immer wieder „wenn wir eine größere Wohnung finden, dann kaufe ich mir ein Klavier“. Irgendwann halt. Aus irgendwann wurde jetzt. JETZT. Ich habe ein Klavier. Mein Herzmann ist der allerbeste. Danke für dieses kostbare Geschenk. Ich war so gerührt, mir liefen vor Freude, Glück und Dankbarkeit die Tränen.

Klavier

Ich sitze regelmäßig am Klavier und übe. Es ist zwar nicht mehr so viel hängen geblieben, aber Stück für Stück arbeite ich mich voran. Es ist ein tolles Gefühl. Ich mache etwas bewusst für mich. Grandios.

Neben dem Klavier gibt es noch zwei weitere Neuentdeckungen. Kommen wir zum nächsten Herzmannprojekt. Eine Kamera. Sony Alpha 6000. Hach…was für ein fleißiger Weihnachtsmann. Ich bin gespannt, wie die kleine Cam und ich uns anfreunden werden. Ich muss da noch einiges an Kenntnisse gewinnen, aber das ist ja der Spaß. Endlich tolle Bilder. Die nächste Reise steht schon in den Startlöchern. Bald geht es nach Hamburg. Dort wird die kleine Sony ihren ersten großen Auftritt erleben. Ich bin gespannt.

Sony alpha 6000

Kommen wir zum selbstgewählten Ich-Projekt. Vor Weihnachten habe ich nach einem Schlüsselerlebnis meine kleine Nähmaschine aus dem Karton geholt. Anschließen und los nähen war mein Plan. Leider hatte sie ein paar kleine Fehler; wahrscheinlich weil sie so lange nicht benutzt wurde. Nachdem ich über die Feiertage eine Leihnähmaschine hatte, setzte ich einen Punkt meiner Wunscherfüllungsliste 2018 sofort um. Ich kaufte eine Nähmaschine. Hach, ein tolles Gefühl etwas für sich zu tun. Bisher habe ich nur Kleinigkeiten genäht, da ich trotz vorheriger Nähmaschine die komplette Anfängerin bin. Also kamen erstmal kleine Säckchen auf die to do-liste. Ich freue mich auf ein tolles Nähjahr und spannende Projekte.

Sollten hier auch Hobbynäherinnen sein, freue ich mich über eure Blogempfehlungen und auch Nähvorschläge und Tipps usw.

Nähmaschine

Liebe Grüße,

eure Moni.

Wellness auf Usedom

Anfang Februar ging es für ein Wellness-Wochenende nach Usedom, genauer gesagt nach Heringsdorf. Die Ostsee ist im Sommer schon toll, aber im Winter noch viel atemberaubender. Eisschollen am Strand. Eisiger Wind. Diese Aussicht auf das offene Mehr. Einfach grandios.

Nach einem langen Strandspaziergang konnten wir es uns im Spa-Bereich des Hotels fein aufwärmen. Wir waren im Steigenberger Grandhotel und Spa in Heringsdorf, einen Steinwurf vom Strand entfernt. Das Steigenberger spricht für sich – kleiner Luxus, freundliches Personal, traumhafter Spa-Bereich, gemütliche Zimmer und kulinarisches Essen. Der Eingangsbereich lässt schon ein wundervolles Hotel vermuten.

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Die Zimmer sind traumhaft schön. Alles ist so wundervoll aufeinander abgestimmt. Ich mag die Kombination aus blau-weiß, gerade am Meer gibt es nochmal einen besonderen Charme. Unser Zimmer hatte einen kleinen Balkon und ein grandioses Bad mit Badewanne, falls man vom Spa-bereich nicht genug hat, kann auch nach 22 Uhr  weiter entspannt werden.

Der Spa-Bereich ist  traumhaft. Es gibt zahlreiche Ruhemöglichkeiten, sei es eine Liege oder ein warmes Wasserbett, um sich tiefenentspannt auf eine Massage einzustimmen oder ein Buch oder eine Zeitschrift zu lesen. Wir buchten beide eine Rückenmassage, die sehr gut war. Die Massage wurde klassisch an Schulter, Nacken und Rücken durchgeführt. Die Atmosphäre war beruhigend. Das Hotel und die Mitarbeiter legen viel Wert auf die kleinen Details. Der Pool ist nicht sonderlich groß, dennoch völlig ausreichend. Mir persönlich hat die Saunalandschaft viel mehr zugesagt. Als wir Samstagmorgen nach dem Frühstück in den Spa-Bereich gingen, hatten wir diesen für uns allein. Als hätten wir ihn für uns gebucht. Niemand war dort. Wir haben die verschiedenen Saunatypen ausprobiert und uns mit Eiswürfel abgekühlt. Ein erquickendes Gefühl. Ich war schon lange nicht mehr so tiefenentspannt. Wieso genau geht man zu Hause so selten in die Sauna?

Das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen. Eine große Auswahl an Wurst, Käse und Fisch. Frisches Omelett, Pancakes, Obst und Gemüse sowie süße Leckereien und ein Sekt, Saft, Schorlen.

Für ein Wellness-Wochenende oder auch eine entspannte Woche an der Ostsee kann ich das Steigenberger Grandhotel and Spa sehr empfehlen. Die 5 Sterne sind wohlverdient.

Toffi + Fee

Toffi und Fee zogen am 30. Juli 2016 bei uns ein. Lange hatten wir überlegt, ob Hund oder Katze. Schlussendlich fiel die Wahl auf Katze und da wir keine Katze allein halten wollten, sondern einen Spielpartner suchten, ging die Suche los. Zwei Katzen aus einem Wurf, Bruder und Schwester wäre optimal, die auch nur die Wohnungshaltung kennen, da wir selbst mitten in der Innenstadt wohnen und an Ausgang nicht zu denken ist. Nach einigen Wochen der Suche fanden wir unsere Katzen. Bruder und Schwester. Das Männchen ein BKH – Toffi (blaues Halsband), das Weibchen eine BLH  – Fee.

Mitte Juli fuhren wir zum Züchter, besuchten Sie das erste mal und eine Woche später konnten wir unsere 16 Wochen jungen Miezen mit nach Hause nehmen. Vorher standen wir vor einigen Herausforderungen: welcher Kratzbaum und vorallem wie viele, welches Futter, Trinkbrunnen – ja/nein, welches Spielzeug. Ich fühlte mich im Tiermarkt wie manch schwangere Frau und packte alles ein, von dem ich dachte, es wäre gut für die Miezen. Beim Futter hatten wir einiges gelesen und wir entschieden uns für qualitativ besseres Futter im Vgl. zum Futter in den hiesigen Supermärkten.

Die zwei eroberten unsere Herzen im Sturm. Beide tauten rasch auf und ließen sich auf ein Leben bei uns ein. Ich strahle, wenn ich nach Hause komme und mich die beiden miauend begrüßen und ihre Schmusezeit einfordern. Sie zaubern schlechte Laune im Nu weg und sind das beste Wärmekissen, was es gibt. Einfach toll.

Bald berichte ich euch dann von unseren Futterkäufen und den Eigenheiten der Miezen. Bis dahin viele liebe Grüße.

Tough Mudder – oder was zum Wahnsinn hat mich da gebissen?

Das neue Jahr hat gerade angefangen, die Vorsätze bzw. Ziele sind da – also rein ins Vergnügen. Da trifft mich die Realität gleich am vierten Tag des Jahres. Ein Kollege hat die grandiose Idee ‚wir können doch beim Tough Mudder‘ mitmachen. Ich muss zugeben, die ersten Sekunden hatte ich ein großes Fragezeichen im Kopf, bis es dann endlich klingelte und mir bewusst wurde, was das bedeuete. Sport, Schlamm, Kraft, Ausdauer, Spaß und SCHLAMM. Ich soll durch Schlamm kriechen – blieb in meinem Kopf als Frage.

Tage später wurde das sportliche Event immer wieder thematisiert. Es fanden sich noch ein paar Kollegen und Freunde und nun sind wir zu sechst. Seit dem 3. Februar ist die Sache ernst und wie einer der Mitstreiter sagte „ab heute hilft uns Mutti nicht mehr“. Wir sind angemeldet! Ich mache beim Tough Mudder mit. Ich bezahle also Geld, um meinen Körper zu schinden, über Hindernisse zu bugsieren und in Schlamm oder Eiswasser zu baden. Puuuuuuh. Was hat mich da gebissen.

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(Tough Mudder Half – Obstacle Racing Media / August 21, 2016)

Aber was soll’s – der Spaß und das Team stehen im Vordergrund und nach Betrachtung der ersten Videos bin ich mittlerweile Feuer und Flamme darauf, wenngleich mir bewusst ist, dass ich bis dahin – übrigens am 9.9.2017 – noch viel trainieren muss.

Also: auf ins Duell mit mir selbst. Schwimmen, Laufen und Krafttraining. Letzteres schwebt noch und ist ungeklärt. Liegestütze, Hanteltraining, aber was kann ich noch machen? Hat jemand Ideen, Vorschläge, Tipps? Ich habe wirklich null Kraft in den Armen. Keine Stützkraft. Keine Zugkraft. Das wird meine größte Fitnessaufgabe.

Schwimmen läuft seit Jahresbeginn und ist nach wie vor meine liebste Sportart. Die Laufsachen sind bestellt, um bei den winterlichen Bedingungen gleich mal starten zu können und nicht erst im Mai als Schön-Wetter-Läuferin die Schuhe zu binden.

Ich werde euch also ab sofort auf dem Laufenden halten. Ich bin ein Tough Mudder !

Dänemark, meine neue Liebe.

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Nach meinem spontanen Umzug zum Herzmann stand eine Woche Urlaub, Entspannung, Auszeit, Relaxen auf dem Plan. Nur sind wir beide immer sehr planlos, was das Verreisen angeht, sodass wir Sonntag eine Unterkunft in Schweden buchten, die Sonntagabend storniert wurde. Nun lagen wir frustriert im Bett und starrten an die Decke. Wohin nun?

Wir schliefen ein, erwachten tiefenentspannt und suchten eine neue Unterkunft. Wir wollten es schlicht, ohne viel SchnickSchnack und Technik. Wir blieben bei AirBnB und fanden, statt in Schweden, in Dänemark eine Unterkunft. Laut GoogleMaps mit ziemlich viel Grün drumherum und nicht allzu weit zum Meer. Gesehen – Genommen – Gebucht.

Am nächsten Tag ging es in aller früh los. Schnitten schmieren, Kaffee kochen und ab. Unsere Reise führte uns in den Norden Dänemarks (Nordjylland), nach Hals. Eine kleine Gemeinde mit 2500 Einwohner. Keine Hektik, Ruhe pur.

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Unsere Unterkunft lag so versteckt im Grünen, dass selbst das Navi streikte und es ein Momentchen dauerte, bis wir den sensationellen Vierseitenhof gefunden hatten. Jorgen hatte uns telefonisch schon beschrieben, wie wir unseren Schlüssel und das dazugehörige Apartment finden. Amüsant. Urig. Ein Wohnhaus, ein Baum in der Mitte und drei scheunenartige Gebäude drumherum. Traumhaft.

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Unsere Unterkunft war ausreichend groß, gemütlich und genau so wie wir uns es vorstellten. Kein TV, kein Radio und Wlan nur auf dem Hof.

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Die kleine Wohnung hatte eine Hochbett sowie eine ausklappbare Couch. Eine Küche mit allen Utensilien, die für eine Selbstverpflegung notwendig sind sowie ein Bad mit Dusche – quasi alles, was notwendig ist, war vorhanden. Dazu gab es Jorgen und seine Frau und Hündin Milla. Die beide sind super nette „Herbergseltern“. Traumhaft. Am ersten Abend saßen wir gleich zusammen bei Wein und Chips und erzählten über Gott und die Welt. Sie gaben uns Tipps und Empfehlungen für Ausflüge. Jorgens Airbnb-Angebot würden wir jederzeit wiederholen und können ihn wärmsten weiterempfehlen. Wer Hunde liebt, ist dort bestens aufgehoben. Milla ist eine Kuschelmaus.

Unser erster Ausflug führte uns selbstverständlich ans Meer nach Hou. Traumhaft. Ruhig, mutterseelenallein, sodass wir uns entschlossen am Folgetag unseren Badetag dort zu verbringen. Wir waren wieder allein, genossen die Sonne, das Meer und den Sand. Genau das richtige, um zu Entschleunigen. Nur wir, unsere Bücher und die Natur.

Ein weiteres Reiseziel stand gleich zu Beginn fest, nachdem wir uns für Dänemark entschieden. Wir wollen die Nord- und Ostsee zeitgleich sehen. Also fuhren wir nach Skagen. Der nördlichste Punkt Dänemarks, ein malerisches Fischerdorf. Vom letzten Parkplatz (Grenen) startet man ca. zu einem 2 km langen Fußmarsch entlang des Meeres und wird belohnt mit dem Naturschaupiel, wo Kattegat und Skagerrak deutlich erkennbar zusammenfließen.

Auf unserem Rückweg fuhren wir zur Nordseeküste und genossen den Sonnenuntergang in Blokhus. Der Wind war deutlich stärker als am Ostseestrand, aber die untergehende Sonne hat es wieder ausgeglichen.

Kulinarisch wurden wir zwei Raupen Nimmersatt während unseres Urlaubs sehr zufriedengestellt. In Blokhus saßen wir in der Nähe vom Strand in einem kleinen gemütlichen Restaurant auf der Terrasse. In Aalborg verköstigten wir leckere Riesenburger. Niemand isst sonst 400 Gramm Hack plus Salat, Brötchen und extra Pommes. Niemand. Aber im Urlaub sind die Augen auch viiiieeel größer als der Magen. Gesagt, getan und natürlich nicht geschafft! In Aarhus stärkten wir uns nach der Sightseeing-Tour mit leckeren Tapas.

Fazit unseres Kurztrips: Wir kommen wieder! Um einerseits diese Ruhe am Ostseestrand wieder genießen zu können und andererseits um noch weitere schöne Ecken in Aarhus zu entdecken.