Toffi + Fee

Toffi und Fee zogen am 30. Juli 2016 bei uns ein. Lange hatten wir überlegt, ob Hund oder Katze. Schlussendlich fiel die Wahl auf Katze und da wir keine Katze allein halten wollten, sondern einen Spielpartner suchten, ging die Suche los. Zwei Katzen aus einem Wurf, Bruder und Schwester wäre optimal, die auch nur die Wohnungshaltung kennen, da wir selbst mitten in der Innenstadt wohnen und an Ausgang nicht zu denken ist. Nach einigen Wochen der Suche fanden wir unsere Katzen. Bruder und Schwester. Das Männchen ein BKH – Toffi (blaues Halsband), das Weibchen eine BLH  – Fee.

Mitte Juli fuhren wir zum Züchter, besuchten Sie das erste mal und eine Woche später konnten wir unsere 16 Wochen jungen Miezen mit nach Hause nehmen. Vorher standen wir vor einigen Herausforderungen: welcher Kratzbaum und vorallem wie viele, welches Futter, Trinkbrunnen – ja/nein, welches Spielzeug. Ich fühlte mich im Tiermarkt wie manch schwangere Frau und packte alles ein, von dem ich dachte, es wäre gut für die Miezen. Beim Futter hatten wir einiges gelesen und wir entschieden uns für qualitativ besseres Futter im Vgl. zum Futter in den hiesigen Supermärkten.

Die zwei eroberten unsere Herzen im Sturm. Beide tauten rasch auf und ließen sich auf ein Leben bei uns ein. Ich strahle, wenn ich nach Hause komme und mich die beiden miauend begrüßen und ihre Schmusezeit einfordern. Sie zaubern schlechte Laune im Nu weg und sind das beste Wärmekissen, was es gibt. Einfach toll.

Bald berichte ich euch dann von unseren Futterkäufen und den Eigenheiten der Miezen. Bis dahin viele liebe Grüße.

Tough Mudder – oder was zum Wahnsinn hat mich da gebissen?

Das neue Jahr hat gerade angefangen, die Vorsätze bzw. Ziele sind da – also rein ins Vergnügen. Da trifft mich die Realität gleich am vierten Tag des Jahres. Ein Kollege hat die grandiose Idee ‚wir können doch beim Tough Mudder‘ mitmachen. Ich muss zugeben, die ersten Sekunden hatte ich ein großes Fragezeichen im Kopf, bis es dann endlich klingelte und mir bewusst wurde, was das bedeuete. Sport, Schlamm, Kraft, Ausdauer, Spaß und SCHLAMM. Ich soll durch Schlamm kriechen – blieb in meinem Kopf als Frage.

Tage später wurde das sportliche Event immer wieder thematisiert. Es fanden sich noch ein paar Kollegen und Freunde und nun sind wir zu sechst. Seit dem 3. Februar ist die Sache ernst und wie einer der Mitstreiter sagte „ab heute hilft uns Mutti nicht mehr“. Wir sind angemeldet! Ich mache beim Tough Mudder mit. Ich bezahle also Geld, um meinen Körper zu schinden, über Hindernisse zu bugsieren und in Schlamm oder Eiswasser zu baden. Puuuuuuh. Was hat mich da gebissen.

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(Tough Mudder Half – Obstacle Racing Media / August 21, 2016)

Aber was soll’s – der Spaß und das Team stehen im Vordergrund und nach Betrachtung der ersten Videos bin ich mittlerweile Feuer und Flamme darauf, wenngleich mir bewusst ist, dass ich bis dahin – übrigens am 9.9.2017 – noch viel trainieren muss.

Also: auf ins Duell mit mir selbst. Schwimmen, Laufen und Krafttraining. Letzteres schwebt noch und ist ungeklärt. Liegestütze, Hanteltraining, aber was kann ich noch machen? Hat jemand Ideen, Vorschläge, Tipps? Ich habe wirklich null Kraft in den Armen. Keine Stützkraft. Keine Zugkraft. Das wird meine größte Fitnessaufgabe.

Schwimmen läuft seit Jahresbeginn und ist nach wie vor meine liebste Sportart. Die Laufsachen sind bestellt, um bei den winterlichen Bedingungen gleich mal starten zu können und nicht erst im Mai als Schön-Wetter-Läuferin die Schuhe zu binden.

Ich werde euch also ab sofort auf dem Laufenden halten. Ich bin ein Tough Mudder !