Die (un)sichtbare Liebe

Man sieht sie überall. In Restaurants. In Cafés. Beim Einkaufen. Im Freundeskreis. Liebespaare und Paare, die man beim ersten Anblick nicht als solches erkennt. Man hört es dann oftmals lediglich aus ihren Gesprächen heraus, dass sie zusammengehören oder weil ein Kind „Mama, Papa“ ruft. Aber SEHEN – so richtig sehen und wahrnehmen, dass dort ein Paar ist, sehe ich gefühlt weniger. Warum eigentlich?

Wieso verlieren manche Paare sich aus den Augen, sodass man sie eben nicht mehr als Paar wahrnimmt? Sie könnten gute Bekannte, Freunde, Geschwister oder Kollegen sein, nur kein Paar. Ich vermisse ein herzliches Lächeln, Neckereien, Umarmung, Hand auf dem Bein – gar einen Kuss.

Verlieren sie sich im Alltag zwischen Arbeit, Wäsche machen, evtl. Kinder und Haushalt? Oder geben sie sich einfach keine Mühe mehr? Eine Beziehung ist wie eine Fahrradkette, die läuft auch nur, wenn man fest in die Pedale tritt. Gleiches gilt für das Miteinander. Damit die Anfangsverliebtheit bleibt, muss man als Paar daran arbeiten. Man sollte eine Beziehung nicht als selbstverständlich hinnehmen, denn dann landet man bei dieser unsichtbaren Liebe. Diese Paare haben sie hoffentlich noch, aber man sieht sie nicht und der schlimmste Fehler „ein Partner hat das tatsächliche Gefühl, dass was fehlt“, weil die Kleinigkeiten nicht mehr da sind. Ein Lächeln. Ein Kuss. Eine Umarmung…

Ich für meinen Teil kann sagen, ich gehöre zum Part „Sichtbare Liebe“. Ich könnte auf all die Kleinigkeit nicht verzichten. Es sind diese Kleinigkeiten, die deinen Alltag mit deinem Partner perfekt machen, ihn besonders machen und dich beschwingt durch den Tag tanzen lassen.

Wie schaut das bei euch so aus? Auch nach langer Zeit noch herzliche Gesten oder eher Team Unsichtbar?

Liebe Grüße,

eure Moni.

Jeder Batman braucht eine Catwoman

 

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Mein Weg zur gesünderen Ernährung

Ernährung │ Wohlfühlgewicht │ Teil 1

Januar 2018. Wie so viele andere habe ich mir auch vorgenommen, im neuen Jahr wieder gesünder zu leben. Oder einfach gesagt „bewusster zu essen“. Ich möchte nicht direkt sagen „Gesunde Ernährung“, denn ich kenne mich gut genug, dass ich das niemals zu 100 % durchziehen könnte. Dafür ist Essen viel zu sehr Genuss für mich. Ich möchte Essen einfach wieder bewusster erleben und nicht nur ungehemmt reinschaufeln. Mir war gar nicht bewusst, was ich an manchen Tagen so alles gegessen habe. Wenn man das aufschreibt und vor Augen führt, erschreckt man sichtlich.

Ich habe vor knapp zwei Jahren meinen Glutenkonsum heruntergeschraubt und zeitweise komplett darauf verzichtet. Das war wunderbar. Weniger Kopfschmerzen, fitter und viel konzentrierter. Also setzte ich mir als erstes Ziel „Wieder Weniger Gluten“. Das erfüllte mich jedoch noch nicht ganz. Ich suchte nach einem Ansporn, mich selbst zu kontrollieren. Einige Stunden und x-gelesene Blogbeiträge später entschied ich mich für *Weight Watchers. Ich dachte mir „Moni, versuch es doch einfach mal“. Also zückte ich mein Handy und installierte die App. Erstmal ein 3-Monatsabo. Wenn ich damit meinen gewünschten Erfolg erziele, werde ich es sicherlich fortfahren.

Ich zähle also keine Kalorien mehr, ich zähle Punkte – sogenannte Smarpoints. Ich habe eine auf meine Lebensweise abgestimmte Anzahl an Smartpoints für jeden Tag zur Verfügung sowie Extrapunkte für die Woche, um mal ins Restaurant zu gehen oder etwas zu naschen. Bei Weight Watchers haben viele Lebensmittel null Smartpoints und man kann davon ungehemmt essen. Ein kleiner flexibler Luxus. Das war ein Argument, was mich ziemlich überzeugt hatte, Weight Watchers auszuprobieren. Einfach mal Geflügel oder Obst und Gemüse essen, keine Punkte aufbrauchen und dennoch satt sein. Besonders in der schnellen Mittagspause zwischen Tastatur und Monitor eine gute Möglichkeit seine Ernährung zu kontrollieren. Der gesunde Menschenverstand weiß selbstverständlich, was eine normale Portion ist, sodass man auch bei „0 Smartpoint Produkten“ nicht zum übermäßigen Schlemmen kommt.

Sehr hilfreich ist die App bei den kleinen Dingen, die ich oft unterschätzt habe − bezogen auf das Verhältnis von Menge & Kalorien. Öl, Butter, Frischkäse, Quark und Joghurt können ziemlich punkteraubend sein. Wenn man sich genauer damit befasst, kann man zu den bewussteren Sorten greifen und spart Punkte, um sein Tageslimit nicht zu überschreiten. Ich stehe ziemlich häufig im Supermarkt und scanne die Produkte. Da kann so ein Einkauf schon mal 60 Minuten dauern, aber am Ende freue ich mich, wenn ich die „guten“ Lebensmittel im Wagen habe. Mit der Zeit bekommt man auch Übung für die guten Lebensmittel und greift generell zu ihnen.

Und wenn jetzt einige denken „sie macht Weight Watchers“ – warum das denn? Sie ist doch „normal“. Was ist schon normal? Ein jeder hat sein persönliches Wohlfühlgewicht. Ich habe meins deutlich überschritten, da die Liebe bei mir ganz gewiss durch den Magen geht. Mein Herzmann kocht zu gut. Trotz alledem werde ich hin und wieder ins Restaurant gehen, Chips und Nüsse knabbern und mir ein gutes Glas Gin Tonic gönnen. Alles andere wäre euch nur vorgespielt.

Ich möchte euch ab sofort mit wöchentlichen Rezepten verwöhnen und den einen oder anderen hilft es vielleicht auch ein wenig, die Ernährung umzustellen oder sich Inspirationen zu holen.

*keine Kooperation / freiwillige Werbung