Rührkuchen zum Sonntag

Wer kennt das nicht, man schlägt die Augen auf und hat Appetit auf Kuchen oder es kündigt sich spontan Besuch zum Nachmittag an. Heute früh war es soweit. Ich hatte Appetit auf Kuchen, am liebsten warm aus dem Backofen.

Ich habe einen schnellen Rührkuchen gebacken. Ihr braucht dafür nur knappe 15 min Zubereitungszeit. Denn kann man quasi zwischen Kaffee aufbrühen und Frühstück machen.

Ihr braucht folgende Zutaten:

  • 230 g Butter
  • 230 g Zucker
  • 4 Eier – quasi auch 230 g
  • 230 g Mehl
  • einen halben Teelöffel Backpulver
  • Die Butter im Topf flüssig werden lassen und zum Zucker geben. Beides ausreichend verrühren. Anschließend Ei für Ei hinzufügen und mit dem Handrührgerät – sorry, ich habe keine KitchenAid – verrühren.
  • Das Mehl-Backpulvergemisch hinzusieben und gut untermischen, bis eine sämige Teigmasse entsteht. Alles in eine gefettete mit Backpapier ausgelegte Backform geben und den Teig 30 min ruhen lassen.
  • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und den Kuchen ca. 45 min backen und abschließend sich ein Stückchen gönnen.
  • Guten Appetit,
  • eure Monique.
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    Prag, du kleines Paris

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    Im März brachen wir zu einem verlängerten Wochenende nach Prag auf. Für jeden Frankreich- bzw. Parisliebhaber ist das ein kleiner Genuss, der die Sehnsucht nach französischen Städten stillt. Zumindest war es das für mich. Als wir in die Straße unseres Hotels bogen, entdeckte ich zuerst eine kleine Boulangerie und zwei Tage später die Variante vom Eiffelturm.

    Wir hatten ein kleines Hotel mitten in der Stadt, sodass wir von dort fußläufig alles erreichen konnten. Das ersparte uns das Studieren des Prager Nahverkehrs. Wir waren in 5 min an der Moldau oder im Stadtkern am Wenzelsplatz mit dem Nationalmuseum. Letzteres eignet sich hervorragend, um eine kleine Stadttour in der Neustadt zu starten bis hin zum Platz der Republik. Die Häuser im Jugendstil finde ich immer wieder faszinierend, allen voran das renommierte Grand Hotel Evropa.

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    Grand Hotel Evropa
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    Wenzelsplatz

    Am Platz der Republik angelangt, seid ihr in der Altstadt. Und da habe ich eins meiner Prager Lieblingscafes gefunden. Das Grand Café Orient. Prag ist bekannt für seine Kaffeehäuser und ein Ziel war es, wenigsten zwei bis drei davon zu besuchen. Das Kaffeehaus glänzt mit kubistischen Interieur. Es ist weltweit das einzige kubistische Café, welches nach knapp 80 Jahren seine Pforten wieder geöffnet hat.

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    Grand Café Orient

    Sowie das Musterbeispiel der Prager Kaffeehäuser, das Obecni dum. Es kann durchaus mit einem Wiener Kaffeehaus mithalten. Das Café überzeugt mit prachtvollem Jugendstilinterieur. Pianomusik oder eine Jazzkapelle können den Aufenthalt musikalisch unterstreichen.

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    Der Kuchen wird in einem kleinen Servierwagen an deinen Tisch gefahren und du wählst in aller Ruhe dein Stückchen aus. Die imposanten Kronleuchter, die Decken- und Wandverzierungen – ein Augenschmaus des Jugenstils.

     

     

     

     

     

     

     

    Der besondere Anziehungspunkt in Prag wird jedoch immer die Karlsbrücke bleiben. Sie verbindet die Prager Altstadt mit der Kleinseite. Eine Brücke die das breite künstlerische Genre von Malerei, Selbstgebasteltes, Musik…anbietet. Hier tobt das Leben, hier sind Touristen aller Nationen anzutreffen. Wir haben einer tollen Studentenband lauschen können. Grandioses Flair.

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    Auf der Kleinseite mit dem Burgviertel hat es mir am besten gefallen. Es war immer wieder ein neues kleines Herzhüpfen, wenn man um die Straßenecke bog.

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    Prager Burg

    Abschließend möchte ich euch die kulinarischen Gelüste nicht vorenthalten. Am ersten Abend hatte ich uns einen Tisch in einem Restaurant aus dem Nachbarland eingebucht. Ich mag die österreichische Küche und so fanden wir uns im Kočár z Vídně. Der Service war super und das Essen ausgezeichnet.

    Wer etwas Süßes für unterwegs sucht, findet so ziemlich an jeder Straßenecke Trdelnik. Es ist ein Süßgebäck, die ursprünglich aus der Slowakei bzw. Ungarn kommt und mittlerweile zahlreich in Prag vertreten ist. Ich sage nur Foodporn und wo kann ich die ganzen Kalorien wieder abtrainieren. Es war super lecker.

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    Aber nicht das jemand denkt, wir waren nicht traditionell essen. Doch, doch. Wenn wir eins können, dann ist es richtig essen gehen. Würstchen, Kraut, Knödel, Fleischtopf, Haxe, Gulasch. Egal was wir in unseren vier Tagen gegessen haben, es war lecker.

    Was wir gar nicht bewerten können, ist die typische Prager Bierkneipe. Da sind wir nie gelandet. Wir waren an zwei Abenden jeweils in einem Irish Pub, was und mal wieder zeigte. Wir müssen nach Irland. Dublin wartet auf uns.

    Man kann definitiv mehr sehen, wenn man Museumliebhaber ist, wenn man sich für sämtliche Sehenswürdigkeiten bewusst interessiert. Wir haben uns in den vier Tagen einfach nur treiben lassen, sind durch die Straßen und Gassen gezogen und haben das vor die Linse genommen, was uns berührt hat und nicht weil es ein Reiseführer vorgab. Da sind natürlich auch Touristenmagneten dabei, aber auch einfach mal eine Straße, ein Haus usw.

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    Vielleicht ja der ein oder andere auch Lust, sich Prag anzuschauen. Und wenn ihr noch Tipps habt für unseren nächsten Pragtrip, dann lasst einfach ein Kommentar da.

    Liebe Grüße,

    eure Moni.