Die (un)sichtbare Liebe

Man sieht sie überall. In Restaurants. In Cafés. Beim Einkaufen. Im Freundeskreis. Liebespaare und Paare, die man beim ersten Anblick nicht als solches erkennt. Man hört es dann oftmals lediglich aus ihren Gesprächen heraus, dass sie zusammengehören oder weil ein Kind „Mama, Papa“ ruft. Aber SEHEN – so richtig sehen und wahrnehmen, dass dort ein Paar ist, sehe ich gefühlt weniger. Warum eigentlich?

Wieso verlieren manche Paare sich aus den Augen, sodass man sie eben nicht mehr als Paar wahrnimmt? Sie könnten gute Bekannte, Freunde, Geschwister oder Kollegen sein, nur kein Paar. Ich vermisse ein herzliches Lächeln, Neckereien, Umarmung, Hand auf dem Bein – gar einen Kuss.

Verlieren sie sich im Alltag zwischen Arbeit, Wäsche machen, evtl. Kinder und Haushalt? Oder geben sie sich einfach keine Mühe mehr? Eine Beziehung ist wie eine Fahrradkette, die läuft auch nur, wenn man fest in die Pedale tritt. Gleiches gilt für das Miteinander. Damit die Anfangsverliebtheit bleibt, muss man als Paar daran arbeiten. Man sollte eine Beziehung nicht als selbstverständlich hinnehmen, denn dann landet man bei dieser unsichtbaren Liebe. Diese Paare haben sie hoffentlich noch, aber man sieht sie nicht und der schlimmste Fehler „ein Partner hat das tatsächliche Gefühl, dass was fehlt“, weil die Kleinigkeiten nicht mehr da sind. Ein Lächeln. Ein Kuss. Eine Umarmung…

Ich für meinen Teil kann sagen, ich gehöre zum Part „Sichtbare Liebe“. Ich könnte auf all die Kleinigkeit nicht verzichten. Es sind diese Kleinigkeiten, die deinen Alltag mit deinem Partner perfekt machen, ihn besonders machen und dich beschwingt durch den Tag tanzen lassen.

Wie schaut das bei euch so aus? Auch nach langer Zeit noch herzliche Gesten oder eher Team Unsichtbar?

Liebe Grüße,

eure Moni.

Jeder Batman braucht eine Catwoman

 

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Mein Weg zur gesünderen Ernährung

Ernährung │ Wohlfühlgewicht │ Teil 1

Januar 2018. Wie so viele andere habe ich mir auch vorgenommen, im neuen Jahr wieder gesünder zu leben. Oder einfach gesagt „bewusster zu essen“. Ich möchte nicht direkt sagen „Gesunde Ernährung“, denn ich kenne mich gut genug, dass ich das niemals zu 100 % durchziehen könnte. Dafür ist Essen viel zu sehr Genuss für mich. Ich möchte Essen einfach wieder bewusster erleben und nicht nur ungehemmt reinschaufeln. Mir war gar nicht bewusst, was ich an manchen Tagen so alles gegessen habe. Wenn man das aufschreibt und vor Augen führt, erschreckt man sichtlich.

Ich habe vor knapp zwei Jahren meinen Glutenkonsum heruntergeschraubt und zeitweise komplett darauf verzichtet. Das war wunderbar. Weniger Kopfschmerzen, fitter und viel konzentrierter. Also setzte ich mir als erstes Ziel „Wieder Weniger Gluten“. Das erfüllte mich jedoch noch nicht ganz. Ich suchte nach einem Ansporn, mich selbst zu kontrollieren. Einige Stunden und x-gelesene Blogbeiträge später entschied ich mich für *Weight Watchers. Ich dachte mir „Moni, versuch es doch einfach mal“. Also zückte ich mein Handy und installierte die App. Erstmal ein 3-Monatsabo. Wenn ich damit meinen gewünschten Erfolg erziele, werde ich es sicherlich fortfahren.

Ich zähle also keine Kalorien mehr, ich zähle Punkte – sogenannte Smarpoints. Ich habe eine auf meine Lebensweise abgestimmte Anzahl an Smartpoints für jeden Tag zur Verfügung sowie Extrapunkte für die Woche, um mal ins Restaurant zu gehen oder etwas zu naschen. Bei Weight Watchers haben viele Lebensmittel null Smartpoints und man kann davon ungehemmt essen. Ein kleiner flexibler Luxus. Das war ein Argument, was mich ziemlich überzeugt hatte, Weight Watchers auszuprobieren. Einfach mal Geflügel oder Obst und Gemüse essen, keine Punkte aufbrauchen und dennoch satt sein. Besonders in der schnellen Mittagspause zwischen Tastatur und Monitor eine gute Möglichkeit seine Ernährung zu kontrollieren. Der gesunde Menschenverstand weiß selbstverständlich, was eine normale Portion ist, sodass man auch bei „0 Smartpoint Produkten“ nicht zum übermäßigen Schlemmen kommt.

Sehr hilfreich ist die App bei den kleinen Dingen, die ich oft unterschätzt habe − bezogen auf das Verhältnis von Menge & Kalorien. Öl, Butter, Frischkäse, Quark und Joghurt können ziemlich punkteraubend sein. Wenn man sich genauer damit befasst, kann man zu den bewussteren Sorten greifen und spart Punkte, um sein Tageslimit nicht zu überschreiten. Ich stehe ziemlich häufig im Supermarkt und scanne die Produkte. Da kann so ein Einkauf schon mal 60 Minuten dauern, aber am Ende freue ich mich, wenn ich die „guten“ Lebensmittel im Wagen habe. Mit der Zeit bekommt man auch Übung für die guten Lebensmittel und greift generell zu ihnen.

Und wenn jetzt einige denken „sie macht Weight Watchers“ – warum das denn? Sie ist doch „normal“. Was ist schon normal? Ein jeder hat sein persönliches Wohlfühlgewicht. Ich habe meins deutlich überschritten, da die Liebe bei mir ganz gewiss durch den Magen geht. Mein Herzmann kocht zu gut. Trotz alledem werde ich hin und wieder ins Restaurant gehen, Chips und Nüsse knabbern und mir ein gutes Glas Gin Tonic gönnen. Alles andere wäre euch nur vorgespielt.

Ich möchte euch ab sofort mit wöchentlichen Rezepten verwöhnen und den einen oder anderen hilft es vielleicht auch ein wenig, die Ernährung umzustellen oder sich Inspirationen zu holen.

*keine Kooperation / freiwillige Werbung

Was für mich tun.

„Was für mich tun“ wird derzeitig fast überall geschrieben oder gar gefordert. Oftmals geht es um Mamis, die mehr auf sich hören sollen – verständlicherweise. Da ich kein Mamiblog bin, wenn dann nur ein Bonusmamiblog, geht es hier in erster Linie um mich als Frau. Was kann ich für mich tun? Einen Ausgleich zum Alltag finden und glücklich mit der Wahl sein.

Ich wurde etwas überraschend in das Boot „Was für mich tun“ gesetzt. Ganz unverhofft. Zu Weihnachten vor drei Wochen stand der Weihnachtsmann, respektive Herzmann, mit dem wundervollsten Geschenk da. Ich hatte seit Jahren einen Traum – ein Klavier. In den vergangenen zwei Jahren wurde der Wunsch immer größer und die Antwort zu mir selbst war immer wieder „wenn wir eine größere Wohnung finden, dann kaufe ich mir ein Klavier“. Irgendwann halt. Aus irgendwann wurde jetzt. JETZT. Ich habe ein Klavier. Mein Herzmann ist der allerbeste. Danke für dieses kostbare Geschenk. Ich war so gerührt, mir liefen vor Freude, Glück und Dankbarkeit die Tränen.

Klavier

Ich sitze regelmäßig am Klavier und übe. Es ist zwar nicht mehr so viel hängen geblieben, aber Stück für Stück arbeite ich mich voran. Es ist ein tolles Gefühl. Ich mache etwas bewusst für mich. Grandios.

Neben dem Klavier gibt es noch zwei weitere Neuentdeckungen. Kommen wir zum nächsten Herzmannprojekt. Eine Kamera. Sony Alpha 6000. Hach…was für ein fleißiger Weihnachtsmann. Ich bin gespannt, wie die kleine Cam und ich uns anfreunden werden. Ich muss da noch einiges an Kenntnisse gewinnen, aber das ist ja der Spaß. Endlich tolle Bilder. Die nächste Reise steht schon in den Startlöchern. Bald geht es nach Hamburg. Dort wird die kleine Sony ihren ersten großen Auftritt erleben. Ich bin gespannt.

Sony alpha 6000

Kommen wir zum selbstgewählten Ich-Projekt. Vor Weihnachten habe ich nach einem Schlüsselerlebnis meine kleine Nähmaschine aus dem Karton geholt. Anschließen und los nähen war mein Plan. Leider hatte sie ein paar kleine Fehler; wahrscheinlich weil sie so lange nicht benutzt wurde. Nachdem ich über die Feiertage eine Leihnähmaschine hatte, setzte ich einen Punkt meiner Wunscherfüllungsliste 2018 sofort um. Ich kaufte eine Nähmaschine. Hach, ein tolles Gefühl etwas für sich zu tun. Bisher habe ich nur Kleinigkeiten genäht, da ich trotz vorheriger Nähmaschine die komplette Anfängerin bin. Also kamen erstmal kleine Säckchen auf die to do-liste. Ich freue mich auf ein tolles Nähjahr und spannende Projekte.

Sollten hier auch Hobbynäherinnen sein, freue ich mich über eure Blogempfehlungen und auch Nähvorschläge und Tipps usw.

Nähmaschine

Liebe Grüße,

eure Moni.

Wellness auf Usedom

Anfang Februar ging es für ein Wellness-Wochenende nach Usedom, genauer gesagt nach Heringsdorf. Die Ostsee ist im Sommer schon toll, aber im Winter noch viel atemberaubender. Eisschollen am Strand. Eisiger Wind. Diese Aussicht auf das offene Mehr. Einfach grandios.

Nach einem langen Strandspaziergang konnten wir es uns im Spa-Bereich des Hotels fein aufwärmen. Wir waren im Steigenberger Grandhotel und Spa in Heringsdorf, einen Steinwurf vom Strand entfernt. Das Steigenberger spricht für sich – kleiner Luxus, freundliches Personal, traumhafter Spa-Bereich, gemütliche Zimmer und kulinarisches Essen. Der Eingangsbereich lässt schon ein wundervolles Hotel vermuten.

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Die Zimmer sind traumhaft schön. Alles ist so wundervoll aufeinander abgestimmt. Ich mag die Kombination aus blau-weiß, gerade am Meer gibt es nochmal einen besonderen Charme. Unser Zimmer hatte einen kleinen Balkon und ein grandioses Bad mit Badewanne, falls man vom Spa-bereich nicht genug hat, kann auch nach 22 Uhr  weiter entspannt werden.

Der Spa-Bereich ist  traumhaft. Es gibt zahlreiche Ruhemöglichkeiten, sei es eine Liege oder ein warmes Wasserbett, um sich tiefenentspannt auf eine Massage einzustimmen oder ein Buch oder eine Zeitschrift zu lesen. Wir buchten beide eine Rückenmassage, die sehr gut war. Die Massage wurde klassisch an Schulter, Nacken und Rücken durchgeführt. Die Atmosphäre war beruhigend. Das Hotel und die Mitarbeiter legen viel Wert auf die kleinen Details. Der Pool ist nicht sonderlich groß, dennoch völlig ausreichend. Mir persönlich hat die Saunalandschaft viel mehr zugesagt. Als wir Samstagmorgen nach dem Frühstück in den Spa-Bereich gingen, hatten wir diesen für uns allein. Als hätten wir ihn für uns gebucht. Niemand war dort. Wir haben die verschiedenen Saunatypen ausprobiert und uns mit Eiswürfel abgekühlt. Ein erquickendes Gefühl. Ich war schon lange nicht mehr so tiefenentspannt. Wieso genau geht man zu Hause so selten in die Sauna?

Das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen. Eine große Auswahl an Wurst, Käse und Fisch. Frisches Omelett, Pancakes, Obst und Gemüse sowie süße Leckereien und ein Sekt, Saft, Schorlen.

Für ein Wellness-Wochenende oder auch eine entspannte Woche an der Ostsee kann ich das Steigenberger Grandhotel and Spa sehr empfehlen. Die 5 Sterne sind wohlverdient.

Tough Mudder – oder was zum Wahnsinn hat mich da gebissen?

Das neue Jahr hat gerade angefangen, die Vorsätze bzw. Ziele sind da – also rein ins Vergnügen. Da trifft mich die Realität gleich am vierten Tag des Jahres. Ein Kollege hat die grandiose Idee ‚wir können doch beim Tough Mudder‘ mitmachen. Ich muss zugeben, die ersten Sekunden hatte ich ein großes Fragezeichen im Kopf, bis es dann endlich klingelte und mir bewusst wurde, was das bedeuete. Sport, Schlamm, Kraft, Ausdauer, Spaß und SCHLAMM. Ich soll durch Schlamm kriechen – blieb in meinem Kopf als Frage.

Tage später wurde das sportliche Event immer wieder thematisiert. Es fanden sich noch ein paar Kollegen und Freunde und nun sind wir zu sechst. Seit dem 3. Februar ist die Sache ernst und wie einer der Mitstreiter sagte „ab heute hilft uns Mutti nicht mehr“. Wir sind angemeldet! Ich mache beim Tough Mudder mit. Ich bezahle also Geld, um meinen Körper zu schinden, über Hindernisse zu bugsieren und in Schlamm oder Eiswasser zu baden. Puuuuuuh. Was hat mich da gebissen.

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(Tough Mudder Half – Obstacle Racing Media / August 21, 2016)

Aber was soll’s – der Spaß und das Team stehen im Vordergrund und nach Betrachtung der ersten Videos bin ich mittlerweile Feuer und Flamme darauf, wenngleich mir bewusst ist, dass ich bis dahin – übrigens am 9.9.2017 – noch viel trainieren muss.

Also: auf ins Duell mit mir selbst. Schwimmen, Laufen und Krafttraining. Letzteres schwebt noch und ist ungeklärt. Liegestütze, Hanteltraining, aber was kann ich noch machen? Hat jemand Ideen, Vorschläge, Tipps? Ich habe wirklich null Kraft in den Armen. Keine Stützkraft. Keine Zugkraft. Das wird meine größte Fitnessaufgabe.

Schwimmen läuft seit Jahresbeginn und ist nach wie vor meine liebste Sportart. Die Laufsachen sind bestellt, um bei den winterlichen Bedingungen gleich mal starten zu können und nicht erst im Mai als Schön-Wetter-Läuferin die Schuhe zu binden.

Ich werde euch also ab sofort auf dem Laufenden halten. Ich bin ein Tough Mudder !

Dänemark, meine neue Liebe.

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Nach meinem spontanen Umzug zum Herzmann stand eine Woche Urlaub, Entspannung, Auszeit, Relaxen auf dem Plan. Nur sind wir beide immer sehr planlos, was das Verreisen angeht, sodass wir Sonntag eine Unterkunft in Schweden buchten, die Sonntagabend storniert wurde. Nun lagen wir frustriert im Bett und starrten an die Decke. Wohin nun?

Wir schliefen ein, erwachten tiefenentspannt und suchten eine neue Unterkunft. Wir wollten es schlicht, ohne viel SchnickSchnack und Technik. Wir blieben bei AirBnB und fanden, statt in Schweden, in Dänemark eine Unterkunft. Laut GoogleMaps mit ziemlich viel Grün drumherum und nicht allzu weit zum Meer. Gesehen – Genommen – Gebucht.

Am nächsten Tag ging es in aller früh los. Schnitten schmieren, Kaffee kochen und ab. Unsere Reise führte uns in den Norden Dänemarks (Nordjylland), nach Hals. Eine kleine Gemeinde mit 2500 Einwohner. Keine Hektik, Ruhe pur.

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Unsere Unterkunft lag so versteckt im Grünen, dass selbst das Navi streikte und es ein Momentchen dauerte, bis wir den sensationellen Vierseitenhof gefunden hatten. Jorgen hatte uns telefonisch schon beschrieben, wie wir unseren Schlüssel und das dazugehörige Apartment finden. Amüsant. Urig. Ein Wohnhaus, ein Baum in der Mitte und drei scheunenartige Gebäude drumherum. Traumhaft.

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Unsere Unterkunft war ausreichend groß, gemütlich und genau so wie wir uns es vorstellten. Kein TV, kein Radio und Wlan nur auf dem Hof.

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Die kleine Wohnung hatte eine Hochbett sowie eine ausklappbare Couch. Eine Küche mit allen Utensilien, die für eine Selbstverpflegung notwendig sind sowie ein Bad mit Dusche – quasi alles, was notwendig ist, war vorhanden. Dazu gab es Jorgen und seine Frau und Hündin Milla. Die beide sind super nette „Herbergseltern“. Traumhaft. Am ersten Abend saßen wir gleich zusammen bei Wein und Chips und erzählten über Gott und die Welt. Sie gaben uns Tipps und Empfehlungen für Ausflüge. Jorgens Airbnb-Angebot würden wir jederzeit wiederholen und können ihn wärmsten weiterempfehlen. Wer Hunde liebt, ist dort bestens aufgehoben. Milla ist eine Kuschelmaus.

Unser erster Ausflug führte uns selbstverständlich ans Meer nach Hou. Traumhaft. Ruhig, mutterseelenallein, sodass wir uns entschlossen am Folgetag unseren Badetag dort zu verbringen. Wir waren wieder allein, genossen die Sonne, das Meer und den Sand. Genau das richtige, um zu Entschleunigen. Nur wir, unsere Bücher und die Natur.

Ein weiteres Reiseziel stand gleich zu Beginn fest, nachdem wir uns für Dänemark entschieden. Wir wollen die Nord- und Ostsee zeitgleich sehen. Also fuhren wir nach Skagen. Der nördlichste Punkt Dänemarks, ein malerisches Fischerdorf. Vom letzten Parkplatz (Grenen) startet man ca. zu einem 2 km langen Fußmarsch entlang des Meeres und wird belohnt mit dem Naturschaupiel, wo Kattegat und Skagerrak deutlich erkennbar zusammenfließen.

Auf unserem Rückweg fuhren wir zur Nordseeküste und genossen den Sonnenuntergang in Blokhus. Der Wind war deutlich stärker als am Ostseestrand, aber die untergehende Sonne hat es wieder ausgeglichen.

Kulinarisch wurden wir zwei Raupen Nimmersatt während unseres Urlaubs sehr zufriedengestellt. In Blokhus saßen wir in der Nähe vom Strand in einem kleinen gemütlichen Restaurant auf der Terrasse. In Aalborg verköstigten wir leckere Riesenburger. Niemand isst sonst 400 Gramm Hack plus Salat, Brötchen und extra Pommes. Niemand. Aber im Urlaub sind die Augen auch viiiieeel größer als der Magen. Gesagt, getan und natürlich nicht geschafft! In Aarhus stärkten wir uns nach der Sightseeing-Tour mit leckeren Tapas.

Fazit unseres Kurztrips: Wir kommen wieder! Um einerseits diese Ruhe am Ostseestrand wieder genießen zu können und andererseits um noch weitere schöne Ecken in Aarhus zu entdecken.

Tomaten-Brotauflauf

Ein neues Rezept entdeckte ich bei LECKER als ich mal wieder im Auto vor dem Supermarkt saß und überlegte „was soll es heute eigentlich zu essen geben“. Nachdem das Rezept gefunden war, ging es in den Supermarkt und anschließend zügig nach Hause. Denn wie immer knurrt der Magen schon beim Einkaufen.

Für die Zubereitung benötigt ihr folgende Zutaten:

1 Topf Basilikum

4-5 Rispentomaten

1 Ciabatta

2 Becher Crème Fraîche

3 Eier

6 Esslöffel Milch

Pfeffer und Salz

Optional: Schafskäse und 2 Knoblauchzehen

Die Tomaten und das Ciabatta in Scheiben schneiden und abwechselnd in die eingefettete Auflaufform legen. Crème fraîche, Eier und Milch gut verrühren. Wer Knoblauch am Essen mag,  verfeinert die Sauce mit Knoblauch.

Tomaten-Brotauflauf

Anschließend die Sauce über die Tomaten und das Ciabatta geben. Um den Auflauf mit einem Topping zu krönen, empfiehlt sich Schafskäse – nehmt Original-Schafskäse, um den intensiven Geschmack zu bekommen.

 

Anhang 1

Den Auflauf für 20 min bei 175 Grad im Backofen erhitzen. Danach etwas abkühlen lassen und anschließend mit einem kalten Glas Weißwein servieren.

Anhang 3

Guten Appetit!

In einem Taxi nach Paris

Es war ein lauer Sommerabend, vier Freunde, eine verrückte Idee – Lotto spielen.

Gesagt. Getan. Gewonnen. Wohin mit dem Geld? Die Antwort war schnell gefunden – in einem Taxi nach Paris, da wir zwei frisch verliebte Pärchen waren und immer noch sind. Ein paar Wochen später war es so weit und wir saßen im Auto, unserem Taxi nach Paris, und machten eine Nacht Zwischenstopp in Antwerpen. Ich kann diese schöne Stadt nur jedem auf die To-Visit-Liste setzen. 

Antwerpen strahlt eine Herzlichkeit, Ruhe und Glückseeligkeit aus. Einfach traumhaft. Spaziergänge entlang der Schelde lassen dir den Wind um die Nase wehen während Boote und Schiffe vorbeischippern. Die Gildehäuser am Markt sind ein gutes Fotomotiv und ein Grußbild aus Antwerpen für alle Lieben daheim. Die Stadtburg, das älteste Gebäude in Antwerpen, versprüht seinen ganz eigenen Zauber. Mystisch, erhaben und stark. Vom Scheldeufer erhält man einen wundervollen Blick auf die Liebfrauenkirche.

Nach einem Morgenspaziergang ging es mit einem lachenden und einem weinenden Auge weiter nach Paris. Alle Augen leuchteten, als die Autobahnschilder das erste Mal „Paris“ zeigten. Für mich ist es immer wieder schön in diese Stadt zu kommen. Vorbeifahrend am Stade de France muss ich immer an Céline Dions Song „J’irai ou tu iras“ denken. Toller Song – live im Stade de France, einfach faszinierend. Mühselig näherten wir uns Montmartre. Unsere Unterkunft haben wir via Airbnb im 18. Arrondissement gefunden. Eine gemütliche Zweiraumwohnung am Fuße des Montmartre. Ich liebe Montmartre.

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© Emanuel Walter
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© Emanuel Walter

Die erste Amtshandlung war dann das Erklimmen des Montmartre und die Besichtigung der Sacre-Coeur. Keine andere Sehenswürdigkeit hat mein Herz so im Sturm erobert wie diese Basilika. Worte reichen nicht aus, um sie zu beschreiben. Man muss sie fühlen.IMAG0373IMAG0385

Wie jede Touristenattraktion in Paris ist auch diese von Straßenmusikern und Verkaufs“ständen“ gut besucht. Den faden Beigeschmack liefern Taschendiebe! Also gebt acht auf eure Habseligkeiten!

Nach dem Erklimmen der Außentreppe und dem anschließenden Aufstieg hinauf in den Dom, wird man mit einem wunderschönen Blick über Paris belohnt.

Am Abend wurde Montmartre weiter erkundet. Kleine enge Gassen, einladende Lokale und Souvenirshops, Straßenmusiker – das pure Savoir vivre hautnah spüren.

Am zweiten Tag wurde halb Paris unsicher gemacht. Wir legten 21 km zu Fuß zurück und jeder der einzelnen Schritt war es wert. Ein traumhafter Herbsttag. Sonne, Wärme, Liebe. Wir starteten mit der Metro in Montmarte und fuhren bis zum Hôtel des Invalides, wo wir  nicht unweit davon auf einer Grünfläche unser Frühstück einnahmen – Camembert mit ofenwarmen Baguette sowie eine Flasche frisch gepressten Orangensaft.

Nach der Besichtigung des Hôtel des Invalides spazierten wir weiter in Richtung Eiffelturm. Immer wieder tauchte der Stahlkoloss zwischen den Häuserfronten auf. Ein aufregendes Gefühl, wenngleich für mich die Sacre-Coeur der Inbegriff von Pariser Sehenswürdigkeiten ist und das größte Lächeln ins Gesicht zaubert.

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Ein paar Gehminuten weiter trat er dann in ganzer Größe in Erscheinung. Le Tour Eiffel. Es muss gesagt werden, dass er mit seiner stattlichen Größe sehr imponierend ist, doch  Gänsehautmomente gibt es in Paris noch viel häufiger und das an wesentlich unbedeutsameren Orten.

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Wir schlenderten an der Seine dem Nachmittag entgegen und kamen am Grand Palais, Place de la Concorde, Musee Orsay, Louvre und Notre Dame vorbei.

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Die Île de la Cité und ihre kleinen Straßen und Gassen ist ein Spaziergang wert, wenngleich die Füße schon schmerzen.

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Der nächste Tag brachte uns ins 5. Arrondissement (Arrondissement de Panthéon) von Paris. Es ist das älteste Stadtviertel von Paris und wie die vorherigen Stadtviertel – einfach traumhaft schön. Ich kann mich da immer nur wiederholen. Ich liebe diese Stadt. Das Panthéon, die Sorbonne und die Rue de Mouffetard. Zauberhaft. Letzteres ist ein absoluter Paristipp. Eine der ältesten Straßen in Paris und für kulinarische Genießer jeden Besuch wert. Hier könnt ihr beim Au P’tit Grec die weltbesten Crêpes und Galettes essen. Gestärkt zogen wir weiter durch die Straßen von Paris und ließen uns einfach treiben und die Stadt wirken. Wie immer wird es nicht der letzte Besuch gewesen sein. Paris – ich komme wieder.